Offenes Treffen für das fclr 2023
Wir laden ein zum offenen Treffen!
Wir treffen uns unverbindlich am 13.12.22 um 19 Uhr im (Achtung Änderung!) Cafe Omar Ulm.
1. Offener antirassistischer Lesekreis
Wir starten einen offenen antirassistischen Lesekreis!
Im Herbst /Winter 2022/23 werden wir gemeinsam das Buch „Grenzenlos und unverschämt“ von der Afrodeutschen Lyrikerin, Aktivistin und Pädagogin May Ayim (1960-1996) lesen.
Los geht's am Mittwoch, 26.10.22 um 19:30 Uhr. Von da an treffen wir uns jeden 2. Mittwoch.
Ausstellung "Lasst die Volksseele kochen!"
Könnt ihr es gar nicht erwarten, dass das fclr 2022 beginnt? ;)
Dann haben wir vorab etwas besonderes für euch:
Wir freuen uns, euch im Vorfeld des fclr vom 29. Mai bis zum 12. Juni 2022 die Ausstellung "Lasst die Volksseele kochen!" im Stadthaus Ulm präsentieren zu können!
Festival contre le Racisme 2022: (Post)Kolonialismus
Unser Aufruf für das fclr 2022
Im Jahr 2022 findet das Festival contre le racisme (fclr) Ulm/Neu-Ulm bereits zum 7. Mal statt. Es handelt sich dabei um eine Veranstaltungsreihe für Courage, gegen Rassismus und andere menschenverachtende Einstellungen. In diesem Jahr setzen wir uns mit unserer (post)kolonialen Gesellschaft auseinander.
Wir leben in Zeiten großer Herausforderungen - Klimawandel, gesellschaftliche Ungleichheiten, Digitalisierung, etc. Und wir leben in Zeiten von offen-aggressiven und provozierten Auseinandersetzungen. Von demokratiefeindlichen Demonstrationen in Ulm und Neu-Ulm bis zum Ausbruch des Krieges gegen die Ukraine am 24.02.2022.
Ein Krieg der geopolitischen Interessen aus kolonialen Motiven. Ein Krieg, der zu Flucht und Migration führt. Der gleichzeitig die Ungleichbehandlung der flüchtenden Menschen offenlegt. Ein Krieg, der die Zivilgesellschaft in Europa, in Deutschland fordert, ihre Werte zu definieren und sich die Fragen zu stellen: Was ist uns der Friede wert? Was ist uns die demokratische Grundordnung wert? Auf welches Fundament wollen wir die Zukunft stellen? Aber jetzt ist auch der Augenblick, kritisch zu hinterfragen, was in unserer Gesellschaft besser werden kann und muss!
Es sind Zeiten für große und notwendige Umbrüche. Weil die Umbrüche überfällig sind, werden sie sich radikal anfühlen (müssen). Sie werden Reibung erzeugen und Jede*r muss sich positionieren. Solche Wandlungsprozesse bieten aber auch Chancen. Das fclr möchte die Chance nutzen, für die Zusammenhänge kolonialer Erfahrungen, postkolonialer Migration, sozialer Ausgrenzung und rassistischer Praktiken zu sensibilisieren. Nur wer die Geschichte und Gegenwart begreift, kann die Zukunft adäquat gestalten.
Mittels Workshops, Vorträgen, Konzerten und Ausstellungen setzen wir uns mit vergangenen und aktuellen diskriminierenden und rassistischen Verhaltensweisen auseinander. Wir stellen die zugrundeliegenden Mechanismen dar und geben Beispiele, wie man diesen konkret entgegenwirkt.
„Erinnern heißt verändern“ proklamiert die „Initiative 19. Februar Hanau“ der Überlebenden und Angehörigen des rassistischen Terroranschlages. Das ist der Auftrag. Wir müssen die Gesellschaft verändern. Alle zusammen. Wenn du noch auf einen Tag wartest, um damit zu starten: Heute ist der Richtige!
Brauchst du noch Input? Das Festival contre le racisme mit dem Thema „(Post)Kolonialismus“ findet dieses Jahr vom 20. Juni bis zum 03. Juli in und um Ulm und Neu-Ulm herum statt.
Auf unseren Veranstaltungen...

freuen wir uns auch auf kritische Diskussionsbeiträge. Gegenüber Menschen, die unsere Veranstaltungen jedoch nur gezielt stören, werden wir das Hausrecht ausüben. Die Organisator*innen des FCLR behalten sich außerdem vor, Personen, die aus der rechten Szene bekannt sind oder durch menschenverachtende Äußerungen auffallen oder bereits auffielen, von den Veranstaltungen auszuschließen.
Für Werbezwecke werden wir auf unseren Veranstaltungen Fotos und Videos machen und diese unter Umständen auch im Internet veröffentlichen. Wer damit nicht einverstanden sein sollte, schreibt uns bitte unter Nennung der entsprechenden Medien eine Email, oder spricht uns auf unseren Veranstaltungen direkt an.